Gesunder Schlaf | Träume und Leben

Gesunder Schlaf

Etwa ein Drittel seines Lebens schläft der Mensch. Dabei unterliegt der Schlaf einem Rhythmus, der von der Uhrzeit abhängt. Gesteuert wird dieser Prozess durch die “Formatio reticularis” im Gehirn. Botenstoffe steuern den Schlaf, Serotonin und Noradrenalin sind zwei wesentliche Botenstoffe, die in der Physiologie des Schlafs eine wesentliche Rolle spielen.

Das physiologische Schlafprofil

Die benötigte Schlafdauer vom Lebensalter abhängig. Hinzu kommt, dass der Schlafbedarf den einzelnen Personen sehr unterschiedlich sein kann. Er beginnt bei weniger als 7 h und geht bis zu 10 h beim Langschläfer. Der Nachtschlaf folgten einem Rhythmus von etwa 90 min. Die einzelnen Phasen unterscheiden sich durch Gehirnsaktivität, Augenbewegungen und Muskelanspannung.

Der REM-Schlaf ist gekennzeichnet durch schnelle Augenbewegungen, schlaffe Muskulatur und eine hohe Aktivität im EEG.  In dieser Phase finden die Träume statt. Die Weckschwelle ist sehr hoch.

Der normale Schlaf (NREM-Schlaf genannt) kann wiederum in vier Schlafstadien unterteilt werden, Leichtschlafstadien und zwei Tiefschlafphasen. diese Schlafphasen sind wichtig für die Verarbeitung des erlebten, und die Speicherung der Informationen im Langzeitgedächtnis.

Schlafdauer in Abhängigkeit vom Lebensalter

Mit zunehmendem Alter nimmt der Schlafbedarf dramatisch ab. Alte Menschen über 70 Jahre schlafen meist weniger als 6 h, der normale Erwachsene zwischen sechs und 9 h. Demgegenüber benötigen neugeborene 16 h Schlaf, Kindergartenkinder etwa 12 h und Schulkinder 10 h. Auch die Teenager benötigen fast 9 h Schlaf.

Hinzu kommt, dass ältere Menschen eine geringere Schlaftiefe besitzen, und häufiger in der Nacht aufwachen. Dies ist ein normaler Vorgang, und kein Anlass zur Sorge.

Schlafstörungen durch psychische Einflüsse

Fast jeder Mensch kennt das Problem, dass wir in manchen Nächten nicht schlafen kann hierbei handelt es sich in der Regel um psychische Beeinflussungen, die den Ablauf der normalen Schlafphasen verhindern. Ursachen sind meistens Stress, für Änderungen in der Arbeitszeit insbesondere Nachtdienst, Zeitumstellungen beim Fliegen, Lärmstörungen, und die falsche Aufnahme von Essen oder Trinken vor dem Schlafen. in der Regel erledigen sich die Probleme, wenn der Auslöser nicht mehr vorhanden ist.

Organische Schlafstörungen

Es gibt eine Reihe von Krankheiten, die direkt zu Schlafstörungen führen. Daneben gibt es natürlich Krankheitszustünde (z.B. Schmerzen, Asthma) die natürlich den Schlaf behindern. Im direkten Zusammenhang mit dem Schlaf stehen aber Probleme wie die Schlafapnoe. Die Schlafapnoe mit gekennzeichnet durch lautes schnarchen und Atemstillstand. Die Entstehung der durch Alkohol und über Gewicht begünstigt. In der Auswirkung wird die Sauerstoffzufuhr verringert, was wiederum zu häufigem Aufwachen und fehlendem Tiefschlaf führt. Hier ist ein umgebenes Eingreifen notwendig, um nicht negative Auswirkungen für die Gesundheit des Betroffenen zu spüren. Ein dauerhafter Schlafmangel beeinträchtigt nicht nur das subjektive Wohlbefinden, sondern kann auch erhebliche Auswirkungen auf das Immunsystem, die Leistungsfähigkeit und die Anfälligkeit gegenüber anderen Erkrankungen zur Folge haben.

Diagnose von Schlafstörungen

viele Rahmenbedingungen wird der Arzt einfach abfragen. Es fängt an bei dem Zeitpunkt, wenn der Betroffene ins Bett geht, die Schlafsituation, das Bett, die Temperatur, Licht, Lärm  und andere störende Einflüsse. dann wird es darum gehen, ob das Problem beim Einschlafen oder beim Durchschlafen liegt.

bevor chemische Schlafmittel für Orte werden, sollte zuerst versucht werden, durch Veränderung der Lebensweise, der Schlafumstände der Einschlafprozedur eine Verbesserung zu erreichen. insbesondere bei übergewichtigen Patienten und bei häufigem Alkoholkonsum sollte die Beseitigung der Ursache an erster Stelle stehen, auch wenn dies den Betroffenen schwer fallen wird.

Therapie von Schlafstörungen

es gibt eine ganze Menge von Schlafmitteln. Beginnen sollte man immer mit einem Versuch, durch pflanzliche Schlafmittel eine milde Beruhigung zu erreichen, die oft schon ausreicht, um den ausreichenden Schlaf zu genießen. Baldrian und Zubereitungen daraus werden in vielfacher Form angeboten und reichen in vielen Fällen schon aus. es gibt noch einige weitere Wirkstoffe aus der Gruppe der Antihistaminika, die in der Apotheke käuflich sind.

Reichen diese Produkte nicht aus, und führen auch Änderungen im Verhalten nicht zu einer Lösung des Problems, gibt es eine ausgefeilte Spektrum an Wirkstoffen, die gezielt an Schlafstörungen, durch Schlafstörungen, oder auf Aufwachstörungen behandeln können. es handelt sich aber durchweg um stark wirksame Psychopharmaka immer die nur für kurze Zeit angewendet werden sollte. Die meisten dieser Präparate enthalten das Risiko, abhängig von der Anwendung zu werden. Dies äußert sich darin, dass ohne die Produkte überhaupt kein Schlaf gefunden wird. Leider werden Produkte dieser Art immer noch zu häufig verordnet, denn es besteht das Risiko von unangenehmen Nebenwirkungen. Auch sollte nicht unterschätzt werden, dass die Leistungsfähigkeit am nächsten Tag erheblich beeinträchtigt sein kann. Vor allem für Autofahrer ist dies ein wichtiges Thema.